Contestbericht März Contest 2016 - CB, Hobby Funk Club Innerschweiz HB9GF

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Die Winterpause nützen wir dazu um unsere Anlage zu optimieren. So wurde die Zuverlässigkeit erhöht und der auf und Abbau vereinfacht.
 
Als ich am Samstag den Wohnwagen auf die Ahorn Alp stellte, war der unterste Teil der Strecke bereits so stark mit Schnee bedeckt, dass ich beschloss die Schneeketten zu montieren. Wie sich dann herausstelle habe ich das nur gemacht, damit ich sie auf dem Asphalt etwas abfahren kann, denn der Rest der Bergstrasse war schwarz geräumt. Beim abhängen und Platzieren des Wohnwagens kletterte dann die Schneefallgrenze sogar bis auf die Ahorn Alp.
 
Als wir am Samstagmorgen um ca. 10.00 auf der Ahorn Alp ankamen schüttelte die gute Frau Holle ihr Kissen so fest sie nur konnte und unser kleines Domizil war bereits ordentlich eingeschneit. Also machten wir uns als erstes ans Schneeschaufeln. Zum Glück zeigte sich Ueli mit dem Schneepflug Funker freundlicher als Petrus und Frau Holle, und so nahm er uns doch einige Arbeit ab.
 
Als dann der Platz freigeräumt war begannen wir mit dem Aufbau der Antennengruppen und dem einrichten des Shack. Diese arbeiten schritten dank den Reparatur und Optimierungsarbeiten problemlos und zügig voran. Leider verloren wir beim Mittagessen etwas die Zeit aus den Augen und so starteten wir schlussendlich doch mit einigen Minuten Verspätung. Kaum sassen wir im beheizten Wohnwagen um uns dem Contestgeschehen zu widmen hörte es dann sogar auf zu schneien.  Der aber auffrischende eisige Wind entsprach allerdings auch nicht unserem Traumwetter.  Den die Antennen vereisten sehr stark und dies lies das SWR ansteigen und die QSO rate sinken. Dies verleitete uns dazu mehrfach eine kleine Pause einzulegen, die Antennen herunterzudrehen und vom Eis zu befreien.
 
Nach einer stürmischen Nacht, in der wir uns auch ein paar Stunden den nötigen Schönheitsschlaf gönnten. Durften wir uns am Sonntagmorgen sogar an einigen Stunden Sonnenschein erfreuen.
 
Abgesehen von den vereisten Antennen, funktionierte die Anlage zu unseren vollen Zufriedenheiten die 24 Stunden durch ohne nur einmal ein bisschen zu Husten. Das half sicher mit das trotz der mageren Beteiligung und den nicht gerade Optimalen Ausbreitungsbedingungen am Ende doch mehr QSOs im Log standen als ich befürchtet hatte. Der grosse Dank gilt all denen, die trotz den schlechten Witterungsbedingungen das Funkgerät einschaltet, und uns Conteststationen ein paar Kilometer geschenkt haben.
 
 
Dass uns pünktlich zum Ende des Contest Frau Holle mit frischem Schnee und Petrus mit starkem Wind versorgten, ist nicht relevant, denn wir waren so früh zu Hause wie noch nie nach einem Contest.
 
So freuen wir uns auf die weiteren Conteste und hoffen das die Funkbegeisterten in diesem Contestjahr wieder mit grossmehrheitlich mit warmem und trockenem Wetter verwöhnt werden.


 
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